Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.
Aristoteles, griechischer Philosoph * 384 v. Chr. in Stageira / Makedonien  † 322 v. Chr. - Chalkis/Euböa

Notfall: Strafbefehl, Anklageschrift

Notfall: Vorladung als Beschuldigter, Strafbefehl, Anklageschrift

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Notfall: Steuer-Strafrecht

Notfall: Vorwurf einer Steuerhinterziehung

Sie sind Beschuldigter in einem Steuerstrafverfahren oder haben die Befürchtung bald entsprechende Post zu erhalten?

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Durch den frühzeitigen kontakt zu den entsprechenden Ermittlungs- und Steuerbehörden kann oftmals ein Steuerstrafverfahren vermieden bzw. dessen Auswirkungen eingedämmt werden.

Wir beraten Sie hinsichtlich möglicher Handlungsoptionen und etwaiger Verteidigungsstrategien.

Notfall: Festnahme, Verhaftung

Notfall im Strafrecht wenn Verwandte oder Freunde festgenommen

Ihr Ehemann, Freund, Verwandtter oder Bekannter ist von der Polizei festgenommen oder verhaftet worden und Sie wollen dagegen etwas unternehmen.
 
Sie haben eine Vorladung von der Polizei bekommen. Sie sollen als Beschuldigter oder Zeuge zum Vorwurf einer Straftat vernommen werden.
 
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Notfall: Bußgeldbescheid, Fahrverbot

 
Notfall: Fahrverbot, Fahrerlaubnis 

Es droht ein Fahrverbot?
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Unser Service im Überblick
 
>  Schnelle Termine
     innerhalb weniger Tage
 
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    in den Öfnungszeiten von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr,
 
    nur in dringenden strafrechtlichen Notfällen
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    rund um die Uhr unter der Notfall-Nr: 0177 / 425 65 72
 
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    stündlich ausgewertet und in der Regel kurzfristig beantwortet.
 
 

 

Herzlich Willkommen

auf der Internetpräsenz der Anwaltskanzlei Nazlican

Wir möchten Sie auf der Internetseite der Anwaltskanzlei Nazlican in Essen, im Herzen des Ruhrgebiets im deutschen Bundesland Nordrhein Westfalen, herzlich begrüßen.

Im Bereich des Strafrechts gibt es unterschiedlichste Fälle, welche eine zum Teil enorme Belastung für alle Beteiligten darzustellen. Sei es als Angeklagter, als Nebenkläger oder als Opfer einer Straftat benötigen Sie jemanden an Ihrer Seite, der sich im System des Strafrechts nicht nur hervorragend auskennt, sondern auch alle Untiefen sicher zu umschiffen weiß.

Die Staatsanwaltschaft, die Polizei, die Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung, die Gerichte, sind alle mit hochspezialisierten und äußerst fundiert ausgebildeten Fachkräften besetzt. Diese Fachkräfte verfügen über eine ausgeprägte strafverfahrensrechtliche Erfahrung, weitreichende rechtliche Befugnisse und einen überaus funktionalen technischen Ermittlungsapparat.

Die Rechtsanwaltskanzlei Nazlican bietet auf dem Gebiet des Strafrechts und Ordnungswidrigkeitenrechts bundesweit Strafverteidigungen sowie umfassende präventive Beratung an. 

Seit mehr als fünfzehn Jahren bearbeitet Rechtsanwalt Nazlican schwerpunktmäßig unterschiedlichste Mandate aus dem Bereich des Strafrechts und Ordnungswidrigkeitenrechts und verfügt über die für eine effektive Strafverteidigung notwendige fachfliche Kompotenz und praktische Erfahrung.

Seine Erfahrung im Umgang mit den Ermittlungsbehörden(z.B. Polizei, Staatsanwaltschaft), Steuerfahndung, den Finanzämtern und den Gerichten kommt unseren Mandanten und Mandantinnen unmittelbar zugute.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie dem schwergewichten Ermittlungsapparat der strafrechtlichen Justiz nicht ohne einen sachkundigen Rechtsbeistand begegnen möchten. Sie bleiben dann in dieser schwierigen Situation nicht alleine, sondern vertrauen Sie unserer Fachkompetenz und Praxiserfahrung; Als Ihr Partner sichern wir Sie gewissenhaft und leiten Sie verlässlich und zielstrebig an und zeigen Ihnen eine Perspektive auf. Wir beruhigen Sie, machen Ihnen Mut und setzen uns aber bedachtsam und tatkräftig für Ihre Rechte ein, ganz gleich, was Ihnen von der Polizei oder Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird.

Wir bemühen uns, Ihnen in den folgenden Seiten einen Einblick in die Rechtsgebiete des Strafrechts und O=rdnungswidrigkeitenrechts zu vermitteln, in denen wir unsere Mandanten und Mandatinnen schwerpunktmäßig beraten und bundesweit außergerichtlich und gerichtlich vertreten.

Das Tätigkeitsspektrum umfasst hierbei das gesamte Straf- und Strafprozessrecht sowie das Ordnungswidrigkeitenrecht, schwerpunktmäßig jedoch insbesondere folgende Bereiche des Strafechts und Ordnungswidrigkeitenrechts: 

  • Allgemeines Strafrecht

Dazu gehören alle Delikte, die nur im Strafgesetzbuch (StGB) geregelt werden und nicht in Nebengesetzen des Strafrechts wie z.B. Kapitalstrafsdelikte - Totschlag § 212 StGB, Mord § 211 StGB, Körperverletzung §§ 223 ff StGB, Diebstahl §§ 242 ff StGB, Raub §§ 249 StGB, Erpressung § 253 StGB, Urkundenfälschung §§ 267 ff StGB, Brandstiftung §§ 306 ff StGB, Sachbeschädigung § 303 StGB, Hehlerei § 259 StGB, Meineid § 154 StGB, uneidliche Falschaussage § 153 StGB, Sexualstrafdelikten usw.

  • Betäubungsmittelstrafrecht
       Für Betroffene stellt sich bei Drogendelikten(z.B.
       Drogenbesitz, Drogenerwerb, Drogenanbau,
       Drogenhandel, Drogenschmuggel usw.)
       eine Vielzahl von Fragen: Schwerpunkt werden
       erst einmal die Straftaten nach §§29ff.
       Betäubungsmittelgesetz(BtMG) sein.
       Dazu treten aber schnell weitere Probleme
       hinzu, speziell bei den Sanktionen,  
       beispielsweise wenn ein Berufsverbot oder
       die Entziehung der Fahrerlaubnis drohen.
 

Das Steuerstrafrecht gehört heute zu den am häufigsten geänderten Regelungen der Abgabenordnung (AO) und umfasst ein Grenzgebiet, auf dem sich das Strafrecht und das Steuerrecht überschneiden. Das Steuerstrafrecht beschreibt und reguliert die Besonderheiten mit denen ein Strafverfahren auf das allgemeine Steuerrecht Wirkung nimmt. Durch die zwei verschiedenen Rechtskreise, nämlich das Steuerrecht und das Recht des Strafverfahrens, findet sich der Beschuldigte in einer komplexen Situation wieder. An dieser Stelle greift das Steuerstrafrecht und koordiniert die Pflichten und Rechte des Beschuldigten.  Zum einen verlangt das Steuerrecht auch von Angeklagten bzw. Beschuldigten die Erklärung und Zahlung von Steuern, zum anderen verfügen die Betroffenen gleichzeitig, bedingt durch das Strafrecht, über das Recht zu schweigen. Doch genau diese Auflagen beider Rechtskreise sorgen für komplexe Konfliktsituationen.

Gesetzliche Regelungen zum Steuerstrafrecht gibt es nur sehr wenige. Das Zusammenspiel der Abgabenordnung (AO), welche die Grundlage des Steuerrechts bildet, und der Strafprozessordnung(StPO), ist äußerst kompliziert. Oft reicht es nicht sich zum Beispiel als Steuerberater mit Steuerrecht auszukennen oder als Strafverteidiger mit dem Strafrecht. In solchen Fällen ist sehr spezifisches Wissen aus beiden Bereichen gefordert und essentiell für eine gute Verteidigung.

Eine sachgerechte Verteidigung gegen Tatvorwürfe des Steuerstrafrechts und des Steuerordnungswidrigkeitenrechts ist daher allein mit Kenntnissen des allgemeinen Strafrechts oder umgekehrt nur mit steuerlichen Kenntnissen nicht gewährleistet. Für den ratsuchenden Mandanten ist es daher von existentieller Bedeutung, dass sein Berater stets auf dem neusten Stand ist. Herr Rechtsanwalt Nazlican setzt diesen Anspruch in die tägliche Praxis durch Weiterbildungen nicht nur zu strafrechtlichen Themen, sondern auch zu steuerlichen und steuerstrafrechtlichen Themen um.

Wird von der Steuerfahndungsbehörde bekanntgeben,  dass ein Steuerstrafverfahren eingeleitet wurde oder die Steuerfahndungsbehörde ermittelt, löst in vilen Fällen Existenzängste sowohl bei Privatpersonen als auch beim scheinbar gelassenen Unternehmer aus. Ein solches Verhalten beeinflusst die Betroffenen ganz erheblich in ihrer Zukunftsplanung. Es ist daher von großer Wichtigkeit, dass sich die Betroffenen so schnell wie möglich mit ihrem Berater austauschen und die nächsten Schritte für eine Verteidigung sorgfältig planen. Eine solche Vorgehensweise gibt Halt und Sicherheit. Unser Mandanten und Mandantinnen können sich darauf verlassen, dass wir uns umgehend um ihren Fall kümmern und uns mit ihnen eng, vertrauensvoll und diskret abstimmen, sobald sie sich an uns gewendet haben.

Das Steuerstrafrecht stellt eine Sammlung aller Normen dar, die die Zuwiderhandlung gegen Steuergesetze mit straf- oder bußgeldrechtlichen Konsequenzen ahndet. Hierbei ist das Straf- oder Bußgeldrecht den Eigenarten der Zuwiderhandlungen im Steuerrecht angepasst. Inhalt des Steuerstrafrechts ist somit die Verfolgung von steuerlichem Fehlverhalten.

Zu diesem Zweck bedient sich das Steuerstrafrecht zweier Verfahren, dem Strafverfahren und dem Bußgeldverfahren.

Im Steuerstrafverfahren wird ein Strafverfahren wegen einer Steuerstraftat durchgeführt.

Im Bußgeldverfahren hingegen werden Steuerordnungswidrgkeiten verfolgt.

Beide Verfahren unterscheiden sich im Wesentlichen in der zu sühnenden Schwere der Schuld. Während im Steuerstrafverfahren Vorsatz gegeben sein muss, reicht im Bußgeldverfahren die bewusste Fahrlässigkeit für die Annahme einer Steuerordnungswidrigkeit aus.

Wir verteidigen unsere Mandanten und Mandatinnen in beiden sowohl im Steuerstrafverfahren als auchn Bußgeldverfahren gegenüber den Ermittlungsbehörden und dem Gericht gegen den Vorwurf der Steuerhinterziehung und den Vorwurf der Steuerordnungswidrigkeit. Welche strategischen Möglichkeiten steuerstrafrechtlich zur Verfügung stehen, hängt von verschiedenen Umständen ab. Dabei ist u.a. die wichtigtse Frage, ob das jeweilige Steuerdelikt von den Behörden bereits entdeckt ist. Denn vor der Entdeckung besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer Selbstanzeige mit strefbefreiender Wirkung. Ist das Steuerdelikt jedoch bereits entdeckt bzw. ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und die Steuerfahndung tätig, sollte möglichst frühzeitig mit der Verteidigung gegen den Tatvorwurf begonnen und eine individuelle Verteidungsstrategie entwickelt werden. Hierbei ist es neben dem möglichst frühzeitigen Beginn mit der individuellen Verteidigung von zentraler Bedeutung, dass der betroffene Steuerpflichtige zunächst keine Angaben zur Sache macht und sich umfassend auf sein Aussageverweigerungsrecht beruft. Sollte jedoch Ihnen bereits Strafbefehl zugestellt oder gegen Sie Anklage erhoben, sollte es das vorrangige Ziel sein, eine möglichst schnelle und für Sie optimale Beendigung des Verfahrens zu erreichen, idealerweise ohne Bestrafung. Kontaktieren Sie uns unverbindlich und kostenfrei über unser E-Mail-Formular oder telefonisch. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und werden uns mit Ihnen schnellstmöglich telefonisch oder per Email in Verbindung setzen. Bei Fristabläufen oder anderem sofortigen Handlungsbedarf kontaktieren Sie uns bitte ausschließlich telefonisch von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 18 Uhr, um eine Bearbeitung am selben Tag sicherzustellen.

Im Rahmen der steuerstrafrechtlichen Verteidigung beraten wir Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten einer schnellen Verfahrensbeendigung und stimmen mit Ihnen anschließend die optimale Verteidigungsstrategie ab. Dabei entscheiden wir gemeinsam, ob wir als Anwalt nach Außen auftreten oder Sie alternativ diskret im Hintergrund beraten. Gegebenenfalls vertreten wir Sie im Außenverhältnis gegenüber dem Finanzamt, der Steuerfahndung, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht und setzen Ihre Rechte durch.

Unsere Tätigkeitsbereiche:

  • Begleitung von Maßnahmen der Steuerfahndung, z.B. bei Durchsuchungen, Beschlagnahme, U-Haft, Telefonüberwachung  und Vernehmungen
  • Frühere Kontaktaufnahme zu Strafverfolgungsbehörden (Bußgeld- und Strafsachenstelle / BuStra, Zollfahndung, Hauptzollamt oder Staatsanwaltschaft )
  • Akteneinsicht in und Auswertung des Inhalts der Ermittlungsakten der Strafverfolgungsbehörden (Bußgeld- und Strafsachenstelle /BuStra, Zollfahndung, Hauptzollamt oder Staatsanwaltschaft)
  • Prüfung und ggf. Umsetzung von Verständigungsmöglichkeiten mit der Strafverfolgungsbehörden ( sog. "Deal" bzw. tatsächliche Verständigung)
  • Ausarbeitung von Stellungnahmen an Strafverfolgungsbehörde (Bußgeld- und Strafsachenstelle /BuStra, Zollfahndung, Hauptzollamt oder Staatsanwaltschaft)
  • Verteidigung im Steuerordnungswidrigkeitenverfahren (bspw. wegen leichtfertiger Steuerverkürzung, Schädigung des Umsatzsteueraufkommens etc.)
  • Verteidigung gegen Strafbefehl / Durchführung des Einspruchsverfahrens
  • Verteidigung in Hauptverhandlung vor Gericht (Amtsgericvht, Landgericht, Oberlandesgericht) in Berufung und Revision
  • Beratung und Vertretung im Zusammenhang der strafbefreienden Selbstanzeige gemäß § 371 der Abgabenordnung(AO)

>  Weitere Informationen zum Steuerstrafrecht

>  Ablauf des Mandats bei uns in Steuerstrafsachen

> Übersicht Finanzämter

 

Wenn im Falle der Stellung eines Fremdinsolvenzantrages das Verfahren mangels Masse abgelehnt wird, können sowohl das Verhalten des Unternehmers, des Geschäftsführers, wie auch des Gesellschafters schnell in das Licht der Strafbarkeit rücken. In Betracht kommen überwiegend nachfolgende Straftatbestä: Insolvenzverschleppung (§ 15a InsO), Bankrott (§ 283 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Gläubigerbegünstigung (§ 283c StGB), Veruntreuung von Arbeitsentgelt (§ 266a StGB).

Wir vertreten unsere Mandanten und Mandantinnen bundesweit gegenüber den Behörden sowie im Anklageverfahren vor dem Amtsgericht, dem Landgericht, dem Oberlandesgericht bis hin zum Bundesgerichtshof in Strafsachen.

  • Verkehrsstrafrecht

In Betracht kommen insbesondere: Fahrlässige Körperverletzung durch einen Verkehrsunfall, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort("Fahrerflucht" oder "Unfallflucht"), Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Nötigung durch zu dichtes Auffahren / verkehrswidriges Ausbremsen, Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, sonstige Straftaten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr usw.)

  • Ordnungswidrigkeitenrecht
Ordnungswidrigkeiten sind geregelt
> im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG)
            z.B. Verkehrsordnungswidrigkeiten, z. B. Rotlichtverstoß,
            Geschwindigkeitsüberschreitung usw.
         > und in speziellen Gesetzen: z. B.
            Straßenverkehrsgesetz(StVG),
            Straßenverkehrsordnung(StVO), Gewerbeordnung(GewO),
            Aktiengesetz (AktG), im Wirtschaftsstrafrecht,
            Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Jugendarbeitsschutzgesetz
            (JArbSchG), Arbeitszeitgesetz (ArbZG) , Strafprozessordung
            (StPO) usw.
 
 
  • Verteidigung in allen Haftsachen

z.B. Festnahme (vorläufige Festnahme, Festnahme Polizei, Festnahme jedermann), Haftbefehl (europäischer Haftbefehl, internationaler Haftbefehl, Haftbefehl eidesstattliche Versicherung), Untersuchungshaft(U-Haft)(Untersuchungshaft Dauer, Untersuchungshaft Besuchserlaubnis, Untersuchungshaft Entschädigung), Haftbeschwerde / Haftprüfung, Betreuung in der Strafhaft, Betreuung in der Strafhaft, Anträge im Rahmen der Strafvollstreckung, usw.,

 
  • Verteidigung  vor Amtsgerichten(AG), Landgerichten(LG) und Oberlandesgerichten(OLG) im Ermittlungsverfahren, Zwischenverfahren und Hauptverfahren, in der Berufung und Revision
  • Verteidigung im Rechtsmittelverfahren (Berufung und Revision bzw. Sprungrevision)

    > Revisionsbegründung im Strafrecht durch einen Rechtsanwalt

  • Verteidigung im Wiederaufnahmeverfahren

Antrag auf Wiederaufnahme eines bereits rechtskräftig abgeschlossenen StrafVerfahrens gibt dem Antragsteller die Möglichkeit in den in §§ 359 bis 373a der Strafprozessordnung (StPO) geregelten Fällen, gegen ein rechtskräftig ergangenes Strafurteil vorzugehen.

  • Vertretung im Nebenklageverfahren

Geschädigten- bzw. Opfervertretung, Adhäsionsverfahren, Aktive Beteiligung am Strafverfahren und Durchsetzung von Ersatzansprüchen, anwaltliche Beistand bei der Zeugenvernehmeung(Zeugenbeistand) usw.)

  • Verteidigung nach Rechtskraft des Strafurteils
Liegt ein rechtskräftiges Urteil vor, das den Betroffenen zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt, erhält dieser, wenn er sich auf freiem Fuß und nicht bereits in Haft befindet, zunächst die Ladung zum Strafantritt in einer bestimmten Justizvollzugsanstalt innerhalb relativ kurzer Zeit. Bereits zu diesem Zeitpunkt können für den Betroffenen wichtige Gründe vorliegen, beispielsweise einen Antrag auf Vollstreckungsaufschub (§ 456 StPO) zu stellen, um den Zeitpunkt des Strafantritts zu verschieben. Verbüßt der Betroffene bereits seine Freiheitsstrafe, kann der Betroffene ebenfalls wichtige Gründe haben, die Vollstreckungsdauer verkürzen zu wollen, konkret durch einen Antrag auf Aussetzung des Strafrestes (§ 57 StGB). Bei betäubungsmittelabhängigen Verurteilten kann sich die Möglichkeit von “Therapie statt Strafe” (§ 35 BtmG) bieten, um die Strafvollstreckung zurück zu stellen.
 
Deshalb wir  beraten und vertreten wir unsere Mandanten und Mandantinnen auch nach der Rechtskraft des Strafurteils im Zusammenhang mit der Strafvollstreckung, insbesondere in den folgenden Bereichen: 
  • Antrag auf Ableistung gemeinnütziger Arbeit wegen einer Geldstrafe
  • Ladung zum Haftantritt
  • Offener Vollzug
  • Ruhen der Vollstreckungsverjährung § 79a StGB
  • Strafaufschub, Strafhaft, Verschubung
  • Vollstreckungsverjährung § 79 StGB
  • Verlängerung der Vollstreckungsverjährung § 79b StGB
  • Vollstreckungsplan, Vollzugshaftbefehl
  • Zweidrittelstrafe und Halbstrafe
  • Gnadengesuchsverfahren

Das Strafvollzugsgesetz finden Sie hier

> Zweidrittel- und Halbstrafe

Bitte beachten Sie, dass die Aufzählung nicht abschließend ist. Sie soll nur der Veranschaulichung unserer Tätigkeitsfelder auf dem Gebeit des Strafrechts dienen.

Nach Auffassung von Rechtsanwalt Nazlican erfolgt die entscheidende Weichenstellung im Strafverfahren bereits im Ermittlungsverfahren. Selbst zu Beginn des Ermittlungsverfahrens – z.B. bei Durchsuchungen, Festnahmen, Verhaftungen – gemachte Fehler können später oft nur schwer oder gar nicht mehr korrigiert werden. Dies beste Verteidigung ist die Vermeidung eines Ermittlungsverfahrens. Hier helfen guter Rat und Gutachten im Vorfeld.

Ist ein Ermittlungsverfahren unvermeidlich eingeleitet worden, ist eine frühzeitge Verteidigung durch einen Strafverteidiger unbedingt notwendig. Durch eine frühzeitige Einschaltung  eines Strafverteidgers kann oftmals verhindert werden, dass überhaupt Bußgelder, Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen verhängt werden, obwohl eine Verfahrenseinstellung oder eine geringere Sanktion möglich gewesen wäre.

Als Beschuldigter eines Strafverfahrens haben Sie das Recht zu schweigen und einen Strafverteidiger zu beauftragen. Eine Einlassung zur Sache, ohne Kenntnis des konkreten Akteninhalts birgt große Risiken und kann zu einer Verurteilung führen, welche bei professioneller Beratung durch einen Verteidiger möglicherweise vermieden worden wäre.

Ein Strafverfahren dauert oftmals lang und ist umfangsreich. Gesetzliche Vorschriften sind kompliziert. Professionelle Strafverteidigung setzt  breit gefächertes juristisches Wissen und Feingefühl in jeder Lage des Verfahrens, Einfühlsame Zeugenbefragung und rethorische Überzeugungskraft in der Hauptverhandlung voraus.

Wir bieten unseren Mandanten und Mandantinnen an:

>> Strafverteidigung mit Verstand und Lebenserfahrung, Verständnis für schwierige Lebenssituationen unserer Mandanten und Mandantinnen und psychologisches Einfühlungsvermögen und Engagement für ein faires Strafverfahren.

Daran ändert nichts, ob wir als Wahlverteidiger oder Pflichtverteidiger tätig werden oder ob Ihr Fall eine „grosse oder ein kleine Strafsache“ ist: wir stehen Ihnen immer mit Engagement und unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte mit Herz und Mut zur Verfügung. 

>> Fachliche Kompetenz im Bereich des Strafrechts

Nur durch höchste fachliche Kompetenz ist ein Strafverteidiger in der Lage, gegenüber den spezialisierten Strafverfolgungsbehörden und Gerichten erfolgreich zu bestehenDie wichtigste Voraussetzung für eine effektive Strafverteidigung ist deshalb eine konsequente Spezialisierung. Herr Rechtsanwalt Nazlican ist seit mehr als fünfzehn Jahren schwerpunktmäßig auf dem deutschen Strafrecht tätig und bearbeitet unterschiedlichste Mandate aus dem Bereich des Strafrechts. 

Er bietet Ihnen nicht nur jahrelange Erfahrung bei der Bearbeitung strafrechtlicher Mandate jeglicher Art, sondern auch ein überdurchschnittliches Fachwissen, mit dem er jedem Richter oder Staatsanwalt selbstbewusst entgegentreten kann. Nur so wird die für ein faires Verfahren erforderliche Waffengleichheit hergestellt. Genau dafür setzt er sich tagtäglich ein und steht auch Ihnen als Strafverteidiger zur Verfügung.

Lernen Sie Herrn Rechtsanwalt Nazlican in einem Gespräch besser kennen. Er wird Ihnen kompetente Lösungen und Strategien für Ihr Problem bieten.

> Ablauf des Mandats bei uns im Allgemeinen

 

 

 

Ablauf eines Strafverfahrens

Ein Strafverfahren läuft in der Regel in vier Phasen ab:

  • Ermittlungsverfahren
  • Zwischenverfahren
  • Hauptverfahren
  • Vollstreckungsverfahren

Ermittlungsverfahren

Ein Ermittlungsverfahren wird von der Staatsanwaltschaft eingeleitet. Ein solches Verfahren dient dazu, zu klären, ob der Anfangsverdacht, der bereits mit konkreten Tatsachen belegt ist, eine verfolgbare Straftat möglich erscheinen lässt oder, ob das eingeleitete Ermittlungsverfahren wieder einzustellen ist. Dafür werden mit Hilfe der Polizei alle relevanten Informationen und Hinweise zur strafrechtlichen Beurteilung gesammelt.

Ein Ermittlungsverfahren wird erst dann  eingeleitet, wenn eine Person eine Strafanzeige oder einen Strafantrag, die an die Polizei oder an die Staatsanwaltschaft gerichtet hat. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Strafanzeige durch die Polizei gestellt wird, etwa wenn bereits vorhergehende Ermittlungen gegen den Täter laufen oder liefen.

Zwischenverfahren

Das Ermittlungsverfahren wird mit der öffentlichen Anklage bzw. der Einreichung der Anklageschrift abei dem zuständigen Strafgericht abgeschlossen. Durch diem Einreichung der Anklageschrift wird zur selben Zeit das Zwischenverfahren einleitet. Hier entscheidet das zuständige Strafgericht durch Beschluss, ob das Hauptverfahren eröffnet werden soll oder nicht.

Hauptverfahren

Es kommt zur Eröffnung des Hauptverfahrens, wenn der Beschuldigte im Hinblick auf die Straftat „hinreichend verdächtig“ erscheint (§ 203 StPO). Das Hauptverfahren bildet das Herzstück des Strafverfahrens. Es findet vor dem Gericht statt. Ununterbrochen sitzen der Verhandlung der Richter und auch die Schöffen bei.

Ein Schöffe ist ein ehrenamtlicher Richter, der bei strafgerichtlichen Verfahren, beim Schöffen- oder Schwurgericht sowie den Strafkammern beisitzt. Das Gerichtsverfassungsgesetz legt fest, dass nur bestimmte Personenkreise als Schöffe berufen werden können. So etwa nur deutsche Bürger und Personen, die über 25 und unter 70 Jahren alt sind. Die Amtsperiode eines Schöffen beträgt fünf Jahre. Im Strafverfahren wirken in der Regel zwei Schöffen mit. Ein Schöffe dient als Bindeglied zwischen Staat und Bürger. Er soll das Vertrauen in die Justiz stärken und die Qualität der Rechtsprechung sichern. Schöffen besitzen dieselben Rechte und Pflichten, die ein Berufsrichter auch hat.

In einer Hauptverhandlung findet die Durchführung der Vernehmung des Angeklagten statt sowie die Beweisaufnahme. Lediglich drei Wochen darf diese Verhandlung unterbrochen werden, da es ansonsten neu beginnen müsste. Nur in Ausnahmefällen ist von der persönlichen Anwesenheit des Angeklagten abzusehen.

Ein Hauptverfahren kann durch höhere Instanzen erfolgen (bspw. Bundesstrafgericht), wenn durch die Rechtsanwälte oder den Verurteilten diverse Rechtsbehelfe eingelegt wurden. Das kann zum Beispiel eine Revision sein.

Eine Revision ist ein Rechtsmittel des Prozessrechts. Sie ist nicht dafür da, neue Tatsachen zu schaffen, sondern das Urteil durch eine höhere Instanz nachzuprüfen, weil etwa eine Rechtsverletzung vorliegt. Die Revision kann nur eingelegt werden, wenn sie auf einer Gesetzesverletzung begründet ist. Die Revision kommt sowohl im Zivilprozess als auch im Strafprozess vor.

Vollstreckungsverfahren

Ein Urteil wird rechtskräftig, wenn das Gericht dem Angeklagten zu einer Haftstrafe oder einer Geldstrafe verurteilt. Dieses Urteil muss allerdings noch vollstreckt werden. Bei einer Geldstrafe verläuft die Vollstreckung ganz simpel: die Aufforderung zur Zahlung wird an den Verurteilten übergeben und wenn dieser zahlt, dann ist das Vollstreckungsverfahren abgeschlossen. Das Vollstreckungsverfahren bei einer Freiheitsstrafe ist etwas komplexer und richtet sich nach dem Strafvollzugsgesetz, welches je Bundesland in Deutschland teilweise unterschiedliche Handhabung findet. Im Strafregister wird die rechtskräftige Verurteilung eingetragen.

 

 

Der Grundsatz " in dubio pro reo" im Strafprozess

Im sozialen Leben ist dieses strafrechtliche Grundprinzip nichts wert sind. Sie werden vorverurteilt, wenn gegen Sie Anklage wegen einer Straftat erhoben wird.

Im schriftlichen Ermittlungsverfahren enthält die Strafakte lediglich ein zwischen zwei Aktendeckeln befindliches Konstrukt der Wahrheit, welches in der Regel einseitig durch die Ermittlungsbehörden geprägt ist. Erst im Prozess werden aus dem Papier, das die Beteiligten abbildet, die wahrhaftigen Personen, von denen sich das Gericht, die Staatsanwaltschaft und die Strafverteidigung ein Bild machen können.

Die internen Richtlinien für das Strafverfahren und das Bußgeldverfahren (RiStBV), verbieten im Übrigen in Nr. 23 die unnötige Bloßstellung des Beschuldigten. Dies dient dazu, nicht bereits durch die Öffentlichkeit des Verfahrens das Ansehen des Angeklagten dermaßen zu ruinieren, dass selbst ein Freispruch daran nichts ändern würde. Denn bekanntlich bleibt bei Anklageerhebung immer etwas hängen.

Wiederum aus § 261 Strafprozessordnung(StPO ) ergibt sich, dass das Gericht bei seiner Entscheidung „überzeugt“ sein muss und zwar überzeugt von der Schuld des Angeklagten.

Dementsprechend muss das Gericht den Angeklagten nach dem Grundsatz „in dubio pro reo" freisprechen, wenn berechtigte Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen.

Dabei ist grundsätzlich zu beachten, dass der Angeklagte so lange als unschuldig zu gelten hat, bis seine Schuld zur Überzeugung des Gerichts festgestellt wurde und eine rechtskräftige Entscheidung vorliegt.

Der Grundsatz "in dubio pro reo" (im Zweifel für den Angeklagten) bedeutet also, dass im Strafprozess ein  Angeklagter nicht verurteilt werden darf, wenn Zweifel an seiner Schuld verbleiben.

Der Grundsatz "in dubio pro reo" ist in der Strafprozessordnung zwar ausdrücklich nicht normiert, wird aber abgeleitet aus Art. 103 Abs.2 des Grundgesetz(GG), Art. 6, Abs. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention(EMRk) sowie aus § 261 StP0.

Nicht der Angeklagte muss seine Unschuld beweisen, sondern seine Schuld muss ihm nachgewiesen werden.

Maßgebend für die richterliche Überzeugungsbildung ist gem. § 261 StPO die freie richterliche Beweiswürdigung. Dabei ist nicht auf bestimmte Beweisregeln abzustellen.

Der Tatrichter darf für seine Überzeugung keinen naturwissenschaftlich sicheren Nachweis verlangen, sondern muss sich mit einem für das praktische Leben brauchbaren Grad an Gewissheit zufriedengeben, der letzte Zweifel nicht ausschließt, aber schweigen lässt. Bestehen solche Zweifel, ist der Angeklagte freizusprechen.

Gleichwohl wird ein Freispruch durch die Urteilsbegründung, gerade wenn Landgerichte die erste Instanz sind, oftmals durch bestimmte Formulierungen negativ eingefärbt, sodass selbst der Freigesprochene stigmatisiert wird.

 

 

Wie bekomme ich als Beschuldigter Einsicht in die Ermittlungsakte?

Wie bekomme ich als Beschuldigter Einsicht in die Ermittlungsakte?

Wenn Sie Beschuldigter eines Ermittlungs- bzw. Strafverfahrens oder Verletzter einer Straftat sind, sollten Sie unmittelbar Kontakt mit einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens aufnehmen.

Denn gemäß § 137 der Strafprozessordnung(StPO) haben Sie das Recht, sich in jeder Lage des Verfahrens der Hilfe eines Rechtsanwaltes als Verteidiger zu bedienen. Ihr Verteidiger darf bei jeder Vernehmung durch die Polizei, Staatsanwaltschaft oder das Gericht aufgrund einer Vorladung als Beschuldigter anwesend sein.

Ihr Verteidiger kann für Sie die Ermittlungsakte bei der Staatsanwaltschaft um Gewährung von Akteneinsicht beantragen und die Akten zur Einsichtnahme anfordern. Nachdem er die Akte eingesehen hat, kann er die weitere Vorgehensweise mit Ihnen gemeinsam besprechen und festlegen.

Nur wenn Sie Akteneinsicht genommen haben, können Sie sich den gegen Sie vorgeworfenen Straftat effektiv verteidigen. 

Was geschieht, wenn ich als Beschuldigter gegen einen Strafbefehl vorgehe?

Was geschieht, wenn ich gegen einen Strafbefehl vorgehe?

Ist gegen Sie ein Strafbefehl erlassen? Sind Sie mit diesem Strafbefehl nicht einverstanden?

Sie haben die Möglichkeit binnen zwei Wochen nach Zustellung des Strafbefehls Einspruch gegen diesen einzulegen.

Hierfür sollten Sie einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens beauftragen. Dieser kann für Sie Einsicht in die Ermittlungsakte beantragen die Akten zur Einsicht anfordern und Sie hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise beraten.

Der Einspruch kann nämlich umfassend eingelegt werden oder auf die Höhe der Tagessätze einer festgesetzten Geldstrafe beschränkt werden.

Nach dem Einspruch findet zwingend eine Hauptverhandlung statt.

Die in der Hauptverhandlung  gefundene Höhe der Geldstrafe, darf im Falle der Beschränkung des Einspruchs auf die Rechtsfolgen nicht höher ausfallen, als die im Strafbefehl bereits festgesetzte.

Sollte der Einspruch ohne Beschränkung auf die Rechtsfolgen eingelegt worden sein, wird eine umfassende Hauptverhandlung durchgeführt.

Sollte sich im Laufe der Hauptverhandlung heraus stellen, dass die in dem Strafbefehl getroffene Maßnahme gegenüber der zu erwartenden Strafe relativ milde war, kann Ihr Rechtsanwalt den Einspruch noch bis zur Verkündung des Urteils zurücknehmen.

Die Frage, ob gegen einen Strafbefehl Einspruch eingelegt werden soll oder ein bereits eingelegte Einspruch wider zurück genommen werden soll, kann  Ihr Rechtsanwalt erst nach Einsicht in die Ermittlungsakte beurteilen.

In die Ermittlungsakte kann nur ein Rechtsanwalt einsehen. Nach der deutschen Strafprozessordnung(StPO) steht dem Beschuldigten kein Recht auf Akteneinsicht zu.